Nikon: Zweite Presseinformation zu den Auswirkungen des Erdbebens im Nordosten Japans
Nikon veröffentlichte am Dienstag die zweite Pressemitteilung zum Stand der Dinge in Japan:
Düsseldorf, 22. März 2011 – Die Nikon Group drückt ihr tiefstes Beileid mit den Opfern des Erdbebens aus. Unsere Gedanken gelten all jenen, die unter den Folgen dieser Katastrophe zu leiden haben.
Nikon hatte unmittelbar nach dem Erdbeben eine Notfallzentrale (Emergency Headquarters for Disaster Control) eingerichtet, die direkt dem Nikon Präsidenten untersteht. Dort werden alle verfügbaren Informationen über die Sicherheitslage unserer Mitarbeiter gesammelt sowie Schäden an Produktionsanlagen und -ausrüstung erfasst. Ziel ist es, die Produktion sobald wie möglich wieder aufzunehmen. Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick über den Status Quo hinsichtlich der Auswirkungen des Erdbebens auf die Nikon Group und die aktuellsten Entwicklungen geben:
1. Sicherheit der Mitarbeiter
Zu unserem größten Bedauern müssen wir den Tod eines unserer Mitarbeiter im Werk Sendai bekanntgeben. Zu drei weiteren Mitarbeitern in der Gegend von Natori City in der Präfektur Miyagi haben wir derzeit keine gesicherten Informationen.
2. Schäden an Produktionsanlagen und voraussichtliche Produktionsaufnahme
Eine unserer eigenen Produktionsanlagen sowie sieben unserer produzierenden Tochtergesellschaften liegen im Gebiet der Präfekturen Miyagi, Tochigi und Ibaraki im Katastrophengebiet*. In allen Anlagen ist die Produktion nach dem Beben gestoppt worden.
Die Produktion in der Nikon Corporation in Tochigi ist am 18. März 2011 wieder aufgenommen worden.
Bei der Sendai Nikon Corporation und der Miyagi Nikon Precision Co. – beide hatten schwere Schäden erlitten – wird die Produktion voraussichtlich Ende März wieder anlaufen. In allen anderen Anlagen startet die Produktion am 23. März 2011.
Dennoch könnten nach Wiederaufnahme des Produktionsbetriebes Probleme, wie die Aussetzung der Stromversorgung oder Engpässe bei den Zulieferern, dafür sorgen, dass die Produktion nicht zur gewohnten vollständigen Zufriedenheit unserer Kunden verläuft. Selbstverständlich unternimmt Nikon alle erdenklichen Anstrengungen, um derartige Situationen zu vermeiden oder schnell zu beheben. Wir möchten unsere Kunden aber um Verständnis für die Umstände dieser Situation bitten.
Wir versichern, unsere bestmögliche Unterstützung zur Instandsetzung der Einrichtungen unserer Kunden aus den Geschäftsbereichen Präzisionsgeräte und Mikroskope, sowie Service und Support für unsere Imaging Kunden, die von der Katastrophe betroffen sind.
3. Mögliche Auswirkungen der Katastrophe auf unsere Leistungsfähigkeit
Zurzeit untersuchen wir intensiv die potenziellen und faktischen Auswirkungen der Schäden sowie der Aussetzung der Stromversorgung auf unsere Unternehmensperformance. Wir werden die Ergebnisse unserer Analysen unverzüglich bekannt geben, wenn sie signifikante Auswirkungen auf die Prognose unserer Geschäftsentwicklungen haben sollte.
* Nikon Produktionsanlagen und produzierende Tochtergesellschaften
* Mito Plant, Nikon Corporation : Mito,Ibaraki Pref.
* Sendai Nikon Corporation : Natori, Miyagi Pref.
* Miyagi Nikon Precision Co., Ltd. : Zao-machi, Katta-gun, Miyagi Pref.
* Zao factory, Nikon-Trimble Co., Ltd. : Zao-machi, Katta-gun, Miyagi Pref.
* Tochigi Nikon Corporation : Otawara, Tochigi Pref.
* Tochigi Nikon Precision Co., Ltd. : Otawara, Tochigi Pref.
* Kurobane Nikon Co., Ltd. : Otawara, Tochigi Pref.
* Nasu Nikon Co., Ltd. : Nasukarasuyama, Tochigi Pref.
Quelle: Nikon



