Gimp 2.4 ist im Anmarsch!
Einige Wochen nach dem Release Candidate 1 und 2 haben die Gimp-Entwickler nun den RC 3 vorgelegt, der einige Fehler korrigiert. Mit Spannung wird die fertige Version von der mittlerweile stark wachsenden GIMP Gemeinde erwartet, bringt Sie doch eine Menge neuer Funktionen mit sich.
Eine der wichtigsten Neuerungen ist das neue Farbverwaltungssystem. Dadurch ist es dem Nutzer möglich nicht nur die vorhandenen Profile manuell einzustellen, sondern Gimp erkennt schon beim Laden eines Bildes das darin eingebettete Farbprofil und fragt den Nutzer, ob es dieses verwenden soll.
Auch Fotografen bekommen mit der Version 2.4 neue Funktionen. So gibt es neben dem Rote-Augen Entfernungstool auch ein Tool zum korrigieren von unerwünschter Vignettierung oder von Linsenfehlern und eine leichtere Perspektivenbearbeitung. Ebenso kommt Gimp nun besser mit anderen Dateiformaten wie zum Beispiel der Adobe psd klar, sogar Ebenen-Masken können in Gimp gespeichert werden.
Eine ebenfalls sinnvolle und gute Funktion ist die neue Freistellungshilfe, um zum Beispiel ein Objekt im Vordergund vom Hintergrund zu trennen. Dazu selektiert der Nutzer lediglich grob das Vordergrundmotiv und pinselt vorsichtig über den gewünschten Inhalt. Das Programm erkennt nun daran, um welchen Inhalt es geht und markiert diesen nach und nach exakt.
Leider ist derzeit noch kein Veröffentlichungstermin bekannt, Interessierte können sich aber den RC3 unter http://www.gimp.org/downloads/ herunterladen.
Was ist GIMP?
Gimp (GNU Image Manipulation Program) ist ein Bildbearbeitungsprogramm, das als OpenCource Projekt im Web entwickelt wird. Daher ist es für die Nutzer komplett kostenfrei. Es wird aufgrund seines hohe Bekanntheitsgrades oft mit Adobe Photoshop vergleichen.















